Tiflis. Architektur am Schnittpunkt der Kontinente
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Architektur im Ringturm XLIII

236 Seiten
20.5 x 21.5 cm
zahlr. Farbabb.
franz. Broschur
deutsch/englisch

ISBN 978-3-99014-136-6

EUR 28,00 | CHF 30,00 (UVP) 
Preise inkl. MWSt.
Adolph Stiller (Hg.)
Tiflis. Architektur am Schnittpunkt der Kontinente

Wer in Georgiens Hauptstadt Tiflis ankommt, der betritt wahrlich historischen Boden: In der Bronzezeit war die Stadt bereits besiedelt, Jason und die Argonauten kamen in ihre Nähe auf der Suche nach dem Goldenen Vlies; nach 1122 wurde Tiflis die Hauptstadt des Vereinigten Georgiens. Der Bau einer direkten Eisenbahnverbindung nach Moskau und Europa sorgte für einen großen Entwicklungsschub: Tiflis, das asiatische Paris, wurde zum Zentrum der kaukasischen Seidenkultur.
Das 20. Jahrhundert war eine der kreativsten und fruchtbarsten für die Künste und die Architektur. Die wohl interessanteste Ära dürfte, trotz der „Zeit des Stillstandes“ unter Breschnew, im Zeitraum von 1970 bis zum Ende der 1980er-Jahre liegen: Mit ihren spektakulären Großbauten hinterließ sie in Tiflis unübersehbare Spuren.
Die jüngste bauliche Erneuerungsbewegung wurde auf persönliches Betreiben des Präsidenten Micheil Saakaschwili eingeleitet. Unter dem Motto „Licht in die Stadt“ wurde etwa die Friedensbrücke über die Kura vom Mailänder Michele De Lucchi realisiert; die Generalsanierung und Neugestaltung der ehemaligen Polizeikaserne zum Präsidentenpalast, der mit seiner Glaskuppel an den Berliner Reichstag erinnert, wurde Giga Batiaschwili anvertraut und nach politischer Intervention durch Michele De Lucchi vollendet. Von Massimiliano und Doriana Fuksas aus Rom stammen Musiktheater und Ausstellungshalle im Rike Park sowie das Bürger- oder „Justizhaus“. Die Gebäude befinden sich an weithin sichtbaren, neuralgischen Punkten und künden davon, dass Tiflis im 21. Jahrhundert angekommen ist.
 
 
 


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