Lavendellied
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120 S., 11.5 x 18 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-99014-193-9

EUR 19,00 | CHF 26,60 (UVP) 
Preise inkl. MWSt.
Elke Laznia
Lavendellied

"Nie nimmt Laznia den direkten Weg, um Erfahrungen weiterzugeben, das wäre ihr zu platt eindimensional. Die Haltung einer Autorin, die weiß, wie etwas gewesen ist und das handfest und klar zum Ausdruck bringt, liegt ihr nicht. Das hängt mit ihrer Skepsis an der Tragfähigkeit der Erinnerung zusammen und der Verweigerung, Sprache als reines Mitteilungsinstrument zu verwenden. - Das Buch ist eine Rarität auf dem heutigen Literaturmarkt." Anton Thuswaldner / Die Furche (booklet)

,Lavendellied' ist ein lyrischer Gesang in 14 Strophen, kunstvoll komponiert mit Worten, die beim Lesen zu schwingen und klingen beginnen." Monika Vasik / Die Presse/Spectrum

"Auch das neue Buch ist ein Prosagedicht, bei dem ein einziger, kapitelweise ganz ohne Punkt auskommender Sprachfluss alles mitnimmt, was sich ihm in den Lauf stellt. Dabei ist Laznia Friedrike Mayröcker deutlich näher als Elfriede Jelinek: Poesie geht vor Pointe, Wahrhaftigkeit vor Witz." Wolfgang Huber-Lang / APA

"Die Magie des Schreibens von Elke Laznia besteht im Verstecken der Geschichte im Lavendelstrauß der Wörter. Das bereitet Lust, weil ich als Leser mitspielen, jeden Satz enträtseln, mich in ihrer Geschichte erkennen darf. Das bedeutet Leid, weil das Ich in der Sprache zu verschwinden droht, wie das Ich in ,Malina' in der Wand." Walter Fanta / Literaturhaus Wien

"Elke Laznia evoziert mit ihrem ,Lavendellied' den betörenden Duft der Pflanze, die im Text lediglich an zwei Stellen benannt wird, jedoch die Essenz und Transzendenz der Erinnerung durch die Literatur zu vermitteln vermag." Katharina Herzmansky / Brücke


Schon der Prosaband "Kindheitswald" wies Elke Laznias Literatur als Klangereignis aus, als engstens verwandt mit Musik. „Ein Großpoem in neun Gesängen“ nannte ihn Karl-Markus Gauß in der Neuen Zürcher Zeitung. "Salzgehalt" brachte der Autorin dazu das Siegel „Absolutistin des Gefühls“ ein. Und in "Lavendellied" treibt sie beides weiter voran ...
Mehr als ums Erzählen an sich geht es Elke Laznia um Bilder, um den Atem und Rhythmus der Worte. Das Fassbare und Unfassbare von Nähe und Zeit unterwirft sie einer zugespitzten Form, die vom breiteren Strom zu immer stärkerer Verdichtung gerät. Selbst ganz gewöhnlichen, tausendfach benutzten Worten ringt sie die eine – die eigene – Sprache ab. Diese leuchtet dann wie ursprünglich, was die Leser betört und erschüttert.
 
 
Elke Laznia
geboren 1974 in Klagenfurt, lebt als freie Schriftstellerin in Salzburg. Publikationen in manuskripte, „Salz“ etc. 2012 Rauriser Förderungspreis, manuskripte-Förderungspreis, 2013 Maria-Zittrauer-Lyrikpreis. 2016 Georg-Trakl-Förderungspreis.
2014 erschien ihr Debüt "Kindheitswald", 2017 der Band "Salzgehalt", beide im Müry Salzmann Verlag.
Zuerkennung der Buchprämie 2019 des Bundeskanzleramtes


 


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